Die fabelhafte Welt

der Marlene Amelie 

Reise mit mir um die Welt!

Schon als wir in Hanoi gelandet sind hatte ich ein gutes Gefühl im Bauch. Je länger ich in Vietnam war desto mehr hat sich mein Gefühl dann bestätigt. Die atemberaubende Landschaft, das Essen und aber vor allem die Menschen. Sie waren immer freundlich  und doch nie aufdringlich. 
Unser ursprünglicher Plan währe es gewesen dort für einen Monat eine Rundreise zu machen, aber dann kamen Überflutungen und Menschen dazwischen. 
Zwei Überraschungen!
Nicht nur das wir unsere Reise umändern mussten sondern auch, dass wir sie umändern wollten.
Zwei Tage nachdem wir in hoi an angekommen waren haben wir uns einer Community angeschlossen, in der wir so viele neue Menschen und Lebensweisen kennengelernt haben, dass wir dort auf jeden Fall bleiben wollten. Wir waren so erschöpft vom Reisen, dass wir diese  Pause alle nötig hatten. 
Unser Plan dann wäre gewesen, bis unser Visum ausläuft dort zu bleibe, dann nach Kambodscha, Thailand und über Weihnachten oder Neujahr schon in Australien zu sein. 
Doch dann brach der Krieg zwischen Kambodscha und Thailand aus und nach zumindest Kambodscha konnten wir nicht mehr und somit waren die Flüge nach Australien über Weihnachten zu teuer. 
 
Neue ungeplante Umstände, die uns gerade passten, denn in der Zeit in der wir dort waren haben wir diese Stadt lieben gelernt und Menschen die wir vorher kannten waren jetzt gute Freunde. 

Also flogen wir für eine Woche nach Thailand und dann kamen wir über Weihnachten zurück. Wir suchten ein Haus, was wir schnell fanden und zogen dort für 45 Tage ein. Ich machte Aktivitäten aus der Community mit und lernte dort immer mehr Rheya und Olive kennen und nicht nur wir sondern auch unsere Eltern bekamen Freunde, weswegen wir Neujahr zusammen feierten und dam am 3. Januar ihren Geburtstag mit der ersten aber sicher nicht letzten Übernachtung. Wir verbrachten jeden Tag den ganzen Tag zusammen und die Nächte mal mehr mal weniger auch. 
Nach nur insgesamt 3 Wochen dort hat sich hoi an mehr nach meinem Zuhause angefühlt als Steinfurt in 14 Jahren. Ich kenne mich sehr gut aus, kenne die Leute, wo man gut essen kann und die lokal Geschäfte und so gesehen war ich quasi ein local. Unsere Nachbarschaft kannte uns mehr an und ich habe mich so wohl gefühlt wie noch nie. Diese Zeit, das darf man nicht leugnen war aber nicht nur positiv. Wir hatten einen Streit mit anderen Teenagern und ein “guter” Freund von mir entpuppte sich als Verräter und nicht vertrauenswürdig. Das wichtigste dabei war aber, dass Rheya, Olive und ich dabei zusammengehalten und einander geholfen haben. 
Mit Übernachtungen und Treffen sind wir zu einer Gruppe zusammengewachsen die sogar jetzt durch die Distanz nicht zerstört werden kann und wenn mir eins klar geworden ist dann, dass beide olive und Rheya super tolle Menschen sind und ich mich sehr glücklich schätzen kann sie zu haben, denn egal ob Lachen bis der Bauch wehtut oder weinen weil alles zu viel ist, alles konnte ich mit ihnen und egal was immer haben sie zugehört und das war wohl die größte Überraschung. 
Sie und ihre Mutter haben mich wie ein Teil ihrer Familie, eine Tochter oder Schwester behandelt und für dieses Gefühl bin ich sehr dankbar. 

Als der Tag gekommen war wo ich nach Australien flog war es für mich schmerzlicher als von ,,zuhause” also Steinfurt los zufliegen, obwohl ich wusste, dass es in drei Monaten zurückgeht. 

​In der Zeit in Vietnam habe ich also viel über ein Land, in das ich nicht unbedingt reisen wollte gelernt, Freunde fürs Leben gefunden, meine Einstellung zum Reisen verändert und meinen Heimatort gefunden, in den ich lieben würde zu ziehen, aber das wichtigste ist ich habe eine neue Version von mir kennengelernt und erst jetzt gemerkt wie sehr ich nicht mehr das kleine Mädchen aus Steinfurt bin sondern eine junge Frau mit großen Träumen.

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